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Erstellung von wissenschaftlichen Schriftgutachten, Forensische Schriftvergleichung

Schriftsachverständiger, Experte für Schriftuntersuchungen
Oberregierungsrat E. Sadorf (Diplom-Psychologe), Schriftsachverständiger im kriminaltechnischen Institut einer großen bayerischen Landesbehörde in München

Sadorf Schriftgutachten Bayern


"An expert is someone continually learning more and more
about less and less eventually knowing everything about nothing."
(Sir Bernhard Spilsbury)


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Handschriftanalyse und schriftvergleichende Untersuchungen

Erstellung von gerichtsverwertbaren Schriftgutachten zur Frage der
Urheberschaft von Handschriften und Echtheit von Unterschriften


© Schriftsachverständiger E. Sadorf, www.schriftgutachten.de, 1999 - 2015

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Physikalisch-technische Schriftuntersuchung Mit Hilfe physikalisch-technischer Untersuchungen ist es möglich, für das menschliche Auge nur eingeschränkt oder nicht (mehr) wahrnehmbare physikalische und grafische Merkmale zu erkennen und objektiv zu dokumentieren. Diese urkundentechnischen Untersuchungen werden in der Regel vor der eigentlichen schriftvergleichenden Analyse durchgeführt. Da sie ausschließlich physikalischer Art sind, sind sie im allgemeinen zerstörungsfrei. Weiterführende chemischen tersuchungen (z.B. Analyse von Kugelschreiberpasten) fallen in den Zuständigkeitsbereich des Urkundenexperten. Physikalisch-technische Überprüfungen können ohne Einschränkungen nur anhand von Schreibleistungen im Original durchgeführt werden. Das Standardgerät des Handschriftenexperten ist das Stereomikroskop. Mit diesem Gerät ist es möglich, entscheidungsrelevante Details des Schreibdruckverlaufs, der Strichbeschaffenheit und der Bewegungsführung unter Verwendung verschiedener Beleuchtungsarten (Auf-, Durch- und Streiflicht) exakt zu erfassen. Zur Untersuchung von latenten Schreibdruckspuren auf einem fraglichen Schriftträger wird der "Electrostatic Detection Apparatus" (ESDA) eingesetzt. Mittels ESD-Verfahren kann u.a. auch geprüft werden, ob der fragliche Schrifträger Vorzeichnungsspuren, Rasuren oder mechanische Tilgungen enthält. Ein weiteres urkundentechnisches Verfahren ist die Untersuchung des Reflexionsverhaltens von Schreibmitteln im infraroten Spektralbereich (spektralselektive Untersuchung). Je nach Ausgangslage ist es mit dieser physikalisch-optischen Methode z.B. möglich, Vorzeichnungsspuren bei indirekten Pausfälschungen der (nachträgliche) handschriftliche Zufügungen/Ergänzungen nachzuweisen und zugleich bildlich zu dokumentieren. 2. Schriftvergleichende Befunderhebung und Befundbewertung Bei der Befunderhebung und Befundbewertung wird der Handschriftenexperte ständig mit dem Problem der Merkmalsübereinstimmung bzw. -abweichung konfrontiert. Da die habituelle Handschrift eines jeden Schreibers innerhalb einer bestimmten Bandbreite mehr oder weniger variiert, stellt sich immer wieder die im Zusammenhang mit der Bewertung der Befunde wesentliche Frage, wie merkmalsgleich, d.h. übereinstimmend Schriften überhaupt sein können, ohne von derselben Person zu stammen bzw. wie merkmalsverschieden Schriften sein können, um trotzdem noch von derselben Person zu stammen. Im Rahmen der schriftvergleichenden Befunderhebung wird je nach physikalischer und grafischer Beschaffenheit sowohl das fragliche als auch das Vergleichsschriftmaterial hinsichtlich folgender sieben grafischer Grundkomponenten geprüft und vergleichend gegenübergestellt, wobei der methodische Grundsatz "Vom Allgemeinen zum Speziellen" konsequent verfolgt wird:Strichbeschaffenheit (Strichspannungen, Strichsicherheit/-störungen, Strich in sich, Bewegungsvor- und -rückschläge) Druckgebung (Druckstärke, chreibdruckverlauf Druckrhythmus) Bewegungsfluß (Strichgeschwindigkeit, Erfolgsgeschwindigkeit, Schreibeile, Verbundenheit innerhalb und zwischen den Buchstaben)Bewegungsführung und Formgebung (Linien- vs. Bogenzügigkeit, graphische Vereinfachungen vs. Bereicherungen, Besonderheiten der Formgebung) Bewegungsrichtung (Abläufe, Inkonsistenzen zwischen Form und Bewegungsführung, Neigungswinkel, Zeilenführung) Vertikale und horizontale Ausdehnung und Flächengliederung (absolute Größe der Schreibzonen, Größenproportionen, Buchstabenbreite, Abstände zwischen den Buchstaben, Wortabstände, Zeilenabstände, Oben-/Untenrand, Links-/Rechtsrand)Sonstige Merkmale (nichtschriftliche graphische Besonderheiten, Interpunktion, Besonderheiten der Schreibung, Orthographie) Schriftvergleichende Untersuchungen stellen spezifische Anforderungen sowohl an das fragliche Ausgangsmaterial als auch an die entsprechenden Vergleichsproben. Vergleichende Gegenüberstellungen können nur mit möglichst gleichartigen Schriftproben durchgeführt werden, wobei der Entstehungshintergrund der fraglichen Schreibleistung zu berücksichtigen ist. Eine optimale Vergleichsbasis liegt dann vor, wenn das Schriftmaterial einen allgemeinen Einblick in das Schreibverhalten der Zielperson ermöglicht. Dies wird demnach Schriftmaterial sein müssen, das unbefangen entstanden ist, also außerhalb von Situationen, die im Zusammenhang mit der fraglichen Schrift stehen. Darüber hinaus ist Material bedeutsam, das möglichst dicht um den fraglichen Schriftentstehungszeitpunkt streut. Entscheidend bei der Vorlage von Vergleichsschreibleistungen an den Sachverständigen ist die Bestätigung deren Echtheit. Um dies zu erreichen, sollte das Schriftmaterial dem Vergleichsschreiber oder – falls nicht möglich – anderen kundigen Personen zur Anerkennung vorgelegt werden. Soweit möglich sollten auch gezielt Schriftproben erhoben werden, die die vermuteten Rahmenbedingungen möglichst getreu reproduzieren. Ist beispielsweise zu vermuten, dass die fragliche Schreibleistung in Verstellungsabsicht mit der linken, schreibungewohnten Hand angefertigt wurde, sind von der Vergleichsperson Schriftproben zu beschaffen, die diese ebenfalls mit der linken, schreibungewohnten Hand geschrieben hat. Grundlage der vergleichenden Handschriftenuntersuchung bildet die Erfahrungstatsache, dass die Handschrift als grafische Objektivierung einer Schreibhandlung unter normalen Bedingungen zwischen verschiedenen Personen mehr oder minder unverwechselbar ist und innerhalb eines Schreibers über verschiedene Zeitpunkte hinweg relativ stabil bleibt. Dabei bestimmen die besondere Konfiguration und Variation der grafischen Merkmale den Grad der Eigenprägung. Die Einmaligkeit ihrer Ausprägung macht die Handschrift als Mittel für den Sachbeweis im Rahmen von Echtheits- bzw. Urheberschaftsprüfungen zu einer Spur von hohem Stellenwert, da sie direkt zu ihrem Urheber führen kann. Damit kommt der Handschrift die gleiche Beweiskraft zu wie z.B. den Merkmalen des Fingerabdrucks oder der menschlichen Erbinformation (DNS).Gestaltung der Unterschrift:
Eine Unterschrift ist dann am schwierigsten nachzuahmen, wenn sie möglichst individuell und grafisch komplex gestaltet ist. Sie sollten deshalb immer gleichbleibend mit Vor- und Zunamen unterschreiben und starke Vereinfachungen vermeiden. Platzieren Sie Ihre Unterschrift immer nahe an den sich darüber befindenden Text, um das Einfügen von nachträglichen Schreibleistungen zu verhindern. Von den wichtigsten persönlichen Urkunden (Reisepass, Personalausweis, Kontokarte usw.) sollten Sie sich Kopien anfertigen und sicher aufbewahren. Einsetzen von Zahlungsbeträgen: Vor und nach Betragsschreibungen sollten Sie immer Sicherungsstriche anbringen, um Verfälschungen des Zahlungsbetrags durch nachträgliche Hinzufügungen von Ziffern oder Textteilen zu verhindern. Beim Abschluss von Verträgen:
Lesen Sie den gesamten Vertrag genau durch und unterschreiben Sie nicht unter Zeitdruck. Prüfen Sie, ob es sich bei dem Vertrag um zusammenhängende Blätter handelt oder ob Textteile, z.B. durch eine aufgeklammerte Seite verdeckt sind. Achten Sie bei Durchschreibsätzen darauf, dass alle übereinanderliegenden Seiten denselben Text aufweisen. Streichen Sie Leerfelder und Leerzeilen aus. Verlangen Sie stets ein Exemplar (Durchschrift oder Kopie) der unterschriebenen Urkunde. Schriftuntersuchung und Schriftqutachten / Behördlich qualifizierter